Devil Crew "Wir bauen Showkampfroboter"


Direkt zum Seiteninhalt

Tipps und FAQ´s

Falls Ihr einen Roboter bauen wollt, berücksichtigt diese Tipps.

Sie können Euch eine Menge Arbeit ersparen !


Techniktipps

Wenn Ihr denkt, ein Bauteil ist stark genug dimensioniert, vergesst es, es ist zu schwach.
Ist es nicht zu schwach, dann ist es mit Sicherheit zu schwer. Gewichtsprobleme begleiten Euch die ganze Bauzeit über. "MEHR" ist nie verkehrt beim Roboterbau ausser beim Gewicht. Überlegt Euch die Konstruktion sorgfältig bevor Ihr anfangt. Es könnte sonst passieren, dass Ihr die Lust verliert bevor der Roboter fertig ist. Roboter bauen kann frustig sein. Achtet auf sorgfältige und ausreichend dimensionierte Verkabelung. Mit den bei den Robots vorkommenden Strömen ist nicht zu spassen!!!
200 Ampere zuhause sind leider was anderes als 200 Ampere bei Robotwars. Das Material wird bis ins kleinste Bauteil auf das extremste belastet. Ihr müsst eure Akkus in ca. 1 Std wieder voll haben, oder ihr braucht mehrere Austauschakkus. Bedenkt bei Eurer Formgebung: Je komplizierter die Form, desto schwierigerdie Verkleidungsarbeiten. Die wichtigsten Komponenten müssen sich im Normalfall innerhalb vonvorgegebenen 20 min. austauschen/reparieren lassen. Wichtige und TEURE Teile sollten besonders gut geschützt werden, lieber ananderen Stellen dünnwandig verkleiden. Der " removable link " muß an einer gefahrlos erreichbaren Stellesitzen und die " failsaves " sollten auf gar keinen Fall vergessenwerden!!!
Auch stark dimensionierte Teile können ohne Probleme mal 2-3 cm weiteingedrückt werden und dann an Rädern und Lagern schleifen!! Lieber etwasAbstand lassen. 11. Fahrt nicht mit Vollgas in geschlossene Rolltore ( Fahren üben; mind. 3 Std.).Und wenn doch, macht nichts, ist uns auch passiert!! ;-)))
Es ist kein Wasser erlaubt, im Reglement wird es unter Flüssigkeiten abgehandelt. Vergesst auch Klebstoffe oder ähnliche Materialien als Waffe. Der Ring darf nicht verunreinigt werden. Nach den letzten Erfahrungen bei Robotwars muss ich noch folgendes ergänzen. Wenn euer Bot fertiggestellt ist, dann werft ihn vom Garagendach und fahrt ihn mit Vollgas ein paar mal gegen eine Mauer. Dann stellt ihn vor die Mauer, setzt euch drauf und gebt 5 Minuten lang Vollgas. Sollte er jetzt noch funktionieren "GRATULATION"Hallo Roboteer, willkommen bei Robotwars!!


Akkus

Grundsätzlich sind z. Z. alle Blei-Gel Akkus erlaubt, die es auf dem deutschen Markt zu kaufen gibt. Leider sind die Akkus und die zugehörige Ladetechnik mit der teuerste Teil des Robots, da es nötig ist, entweder mindestens 2 Akkusätze zu haben, oder ein Ladegerät welches in der Lage ist, den vorhandenen Akku in maximal 1 Std. voll zuladen. Vergesst es aber, mit einem 12 Volt Akku anzutreten. Aufgrund des Spannungsabfalls unter Last ,hat der Akku keine 12 Volt mehr und euer Motor/ eure Waffe keine Leistung. Das konnte man in den vergangenen Robotwarsfolgen gut beobachten. Also minimal zwei 12 Volt Akkus einsetzen. Für den schlimmsten Fall braucht ihr also vier 12 Volt Akkus und ein oder zwei Ladegeräte, die 2 dieser Akkus in 1 Std aufladen können. Dies ist der Knackpunkt. Wenn euer Lader also einen 12 Volt Akku mit 10 Ampere Ladeleistung beglücken kann und ihr habt nur einen Lader, dürfen eure Akkus nicht mehr als 5 Amps Kapazität pro Akku haben. Sonst bekommt ihr sie nicht voll. Habt Ihr zwei Lader, um so besser, dann sind wir schon bei 10 Amps Kapazität pro Akku. Wenn man voraussetzt mit ca. 15- 20 Ampere Akkukapazität auf der sicheren Seite zu sein, was Laufzeit und Leistung des Bots angeht, könnt ihr euch ausmalen was ihr für Akkus und Ladegeräte ausgeben müsst. Wenn ihr die Möglichkeit habt aus mehreren Akkus zuwählen, nehmt die mit dem geringsten Innenwiderstand. Sie können höhere Ströme abgeben ohne sich in einen mittleren Ofen zu verwandeln (Was Akkus im allgemeinen nicht bekommt) und lassen sich auch mit höheren Strömen wieder laden (Was aufgrund der geringen Zeit die dafür zur Verfügung steht gewünscht ist). Günstige Ladegeräte mit dieser Leistung sind mir nicht bekannt, da bleibt nur selber bauen oder in den sauren Apfel beißen. Günstige Akkus bekommt ihr neu bei "http://www.akku-tech.de". Fast zum Nulltarif gibt es sie bei örtlichen Elektromeisterbetrieben gebraucht. Der Verband der deutschen Versicherer schreibt nämlich vor, das sogenannte Backup Akkus aus Hausalarmanlagen regelmässig ausgetauscht werden müssen. Ich glaube alle 4 Jahre. Diese Arbeit übernehmen besagte Betriebe und geben die "alten" Akkus dann zur Entsorgung. Diese Akkus sind aber während ihrer Zeit in der Alarmanlage zum Grossteil nie zum Einsatz gekommen, weil es keine Stromausfälle gegeben hat. Sie wurden nur die ganze Zeit mit Ladeerhaltungsstrom geladen um im Fall der Fälle einsatzbereit zu sein. Diese ausgetauschten Akkus tauchen dann und wann auch auf Trödelmärkten zum Verkauf auf. Sollte euch jemand mehr als DM 10,- pro Akku abnehmen wollen, lasst sie besser stehen. Wo Licht ist, da ist natürlich auch Schatten und ich will euch den Nachteil dieser Akkus nicht verschweigen. Durch die ständige Ladeerhaltungsladung können diese Blei-Gelakkus träge werden und bringen dann bei einer ersten Hochstromentladung keine Leistung. Kommt aber auf die Qualität der in der Alarmanlage eingesetzten Akkus an. Für jemand der kein Geld hat sind sie vielleicht einen Versuch wert


Elektromotoren

Ein günstiger Weg , an geeignete Elektromotoren zu kommen , ist der PKW/LKW-Schrottplatz. M. E. sind PKW-Lüftermotoren sehr gut zum Robotantrieb zu gebrauchen. Sie sind in hoher Stückzahl verfügbar (Golf II), haben ein hohes Drehmoment, problemlosen Links-Rechtslauf und kosten so gut wie nichts. 2-4 Stk. davon, mit 24 Volt anstelle von 12 Volt befeuert, dürften problemlos einen 100 Kg Bot bewegen bei akzeptablem Strombedarf < 50 Amps. Beispiel: PKW Lüftermotor von Bosch (Typ IPL 195) Nennspannung 12 Volt, Nennstrom 30 Amps, Nennleistung 200 Watt, Nenndrehmoment 0,6 Nm, 4 Nm Anlaufdrehmoment, nun mit 24 Volt betrieben, hat jetzt satte 800 Watt Nennleistung, ca. 1200 Watt Peakleistung und 2,4 Nm Drehmoment. Allerdings wird der Motor viermal (4X) so heiss. Ebenfalls geeignet, erachte ich die Scheibenwischermotoren aus LKWs, von welchen nur die Getriebeeinheit entfernt werden müsste, damit Links/Rechtslauf gewährleistet ist. Die Kosten und der Aufwand für diese 2 Motorentypen, müssten geringer als bei umgebauten Anlassermotoren sein, welche zudem nicht für Dauerbetrieb ausgelegt sind. Vergeudet Eure Zeit nicht mit Experimenten in der 6-9 Volt Motorenklasse. Die können nichts (Spielzeug!!!)
Um einen 100 Kg schweren Bot zu befeuern, benötigt man ca. 2000 Watt, mehr ist nie verkehrt.
Der "Standardmotor" der in vielen Bots eingesetzt wird ist der Bosch GPA 750, ein 24 Volt Motor mit ca. 750 Watt Nennleistung bei 3300 U/Min. Die kurzzeitige Maximalleistung dürfte bei 2000 Watt liegen, wenn man ihn mit 36 Volt betreibt. Der Blockierstrom bei Wellenblockierung liegt bei fast 200 Amps, (ca. 300 Amps bei 36 Volts) der Nennstrom bei 40 Amps. Das Nenndrehmoment beträgt 2,2Nm , 11 Nm Anlauf. Der Motor wiegt 3,8 Kg. Der Vorteil ist, das dieser Motor für Recht- und Linkslauf gleich gut geeignet ist.


Failsave

Failsavemodule sind als Sicherheitsfeature vorgeschrieben. Sie fahren die Steuerungselektronik bei einer Störung in eine vorher ausgewählte Position, in diesem Fall, absoluter Roboterstillstand. Es gibt sie recht preiswert bei Conrad unter der Bezeichnung "Autopilot" (SMD Platine) ca. 20 DM (ca. 10 €).


Removable Link

Auf Deutsch auch Stromkreisunterbrecher genannt. Die Technicalls von Robotwars möchten etwas handfestes, gut sichtbares, leicht, schnell und gefahrlos zu erreichendes sehen, sonst werdet ihr nicht zugelassen zum Fight. Also baut keine filigranen Konstruktionen und verwendet keine Hella Hauptstromschalter aus dem Motorsport. Die werden nicht gerne gesehen. Die einfachste Konstruktion eines "Removable Links" besteht aus einer nach Aussen auf die Panzerung gelegten Kabelschlaufe welche an ihren Enden mit Steckern versehen ist und im Falle eines Entfernens den Hauptstromkreislauf unterbricht. Das Ganze muss natürlich in "Rot" ausgeführt sein damit die Sache gut zu sehen ist.


Fernsteuerungen für Bots

Im preiswertesten Fall könnt ihr auf handelsübliche 2-Kanal FM (4 Kanäle bei Graupneranlagen) Sender/Empfänger der grossen Anbieter im 40 Mhz Bereich (z. B.: Robbe/FUTABA, Graupner/JR, Multiplex/MULTIPLEX, Kyosho/HITEC) zurückgreifen. Damit ist euer Bot aber nur mit den minimal benötigten Fahrfunktionen (Vorwärts/Rückwärts und Links/Rechts) ausgerüstet. Wollt ihr zusätzlich aktive Waffen in den Bot einbauen, braucht ihr pro benötigte Funktion (z. B.: AN/AUS oder HEBEN/SENKEN) einen zusätzlichen Kanal (Zwei bei Graupneranlagen) so das ihr mit einer 5 Kanalanlage eigentlich auf der sicheren Seite seid. (Mehr ist nie verkehrt).
Mit steigender Anzahl der Senderkanäle steigt die Qualität der Senderanlagen. (Leider auch der Preis) Ein nicht zu unterschätzender Vorteil der mehrkanaligen Fernsteueranlagen ist das Vorhandensein von mehr Sicherheits- und Komfortfeatures z. B.: PCM/IPD ist schon Sender/Empfängerseitig vorhanden (Man braucht keine Failsafemodule), es sind mehrere Modellspeicher und Mischfunktionen vorhanden (Es können die unterschiedlichsten Modelle mit dem selben Sender gesteuert werden).


Fahrtregler,Drehzahlsteller,Ein/Ausschalter für Elektromotoren

Die einfachste Möglichkeit einen Elektromotor ferngesteuert zu schalten ist die Benutzung eines Relais welches zumindest ein einfaches Ein/Ausschalten des Motors erlaubt. Es gibt Relais die problemlos 200 Ampere Dauerlast (Nicht Schaltlast !!) bewältigen. Preiswerte Bezugsquellen sind wiederum die Schrottplätze mit Dieselvorglührelais aus PKWs oder LKWs.
Die feinere Variante, einem Elektromotor eine variable Drehzahl zu entlocken, ist die Verwendung von sogenannten "Drehzahlstellern oder Fahrtreglern". Diese ermöglichen eine feinfühlige Ansteuerung des Elektromotors von ca. 50 U/min. - Enddrehzahl. Im Gegensatz zu Relais sind Vorwärts/Rückwärts -Drehzahlsteller auch in der Lage den Motor Links bzw. Rechtsherum laufen zu lassen. Achtet darauf das die Drehzahlsteller euren Motoren im Maximalstrom nichts nachstehen, sonst ist die Haltbarkeit nicht garantiert.


Diese Tipps und FAQs wurden von
www.robotwar.de kopiert !!!

© Copyright by Devil-Crew 2002-2017


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü